Wildkräuterbutter

Hinweis vorab:

Wie immer gilt - bei all unseren Rezepten und Experimenten - sie ersetzen NIEMALS den Gang zum Arzt. Bei anhaltenden körperlichen und psychischen Erkrankungen sollte fachmännische Hilfe eingeholt werden!

Die Signaturenlehre besagt, dass der Mensch alles was er braucht an pflanzlichen Heilkräften in seiner Umgebung findet. Das heißt, wenn man Unterstützung sucht aus naturheilkundlichen Mitteln muss man lediglich in seinem Garten, oder in der umliegenden Natur schauen, denn dort stehen die Kräuter die man benötigt. Dies kann ich nur bestätigen, denn in meinem Garten wachsen exakt die Kräuter, deren Inhaltsstoffe mir zur Zeit gut tun. So genannte "Unkräuter" heute liebevoller Wildkraut genannt, zeigen sich dabei als besonders hilfreich, denn sie haben, entgegen der gezüchteten Gartenkräuter oftmals noch viel mehr Wirkkräfte. Deshalb ist das folgende Rezept auch keine exakte Anleitung zum Nachmachen, sondern lediglich eine Empfehlung, sich einmal umzuschauen und sich mit den Wildkräutern in der Umgebung zu befassen! Eine sehr gute Lehr-Seite um sie umfassender kennen und unterscheiden zu lernen, ist diese Seite hier. 

 

Meine Wildkräuterbutter ist gemacht aus Knoblauchrauke, Gundermann, Majoran, Zitronenmelisse, ein Blatt Gingko, Dill und Bärlauch. All diese Kräuter wurden kleingehackt und mit 500 Gramm weicher Bio-Butter (1 Tag vorher aus dem Kühlschrank nehmen), und 2 Teelöffeln Salz, vermischt. Die Kräuter sind nach Belieben veränderbar und sollten nach dem persönlichen Bedarf ausgewählt werden. Vorstellbar für die Kräuterbutter sind auch Giersch, Löwenzahn, Gänseblümchen, Borretsch und Klee. Wer streng vegan lebt, findet sicherlich eine Variante mit pflanzlichen Fetten und tauscht die Butter aus.

 

Heraus kommt ein sehr leckerer Brotaufstrich, der im Kühlschrank aufbewahrt, oder eingefroren, eine große Bereicherung für die Ernährung darstellt. Das letzte Bild zeigt eine umweltfreundliche Abdeckung aus Bienenwachs und Stoff, hier im Selbstmach-BLOG zum nachmachen.

 

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