Rundbrief zum Corona-Jahr 2020

Liebe Lebensquell-Freunde,

 

es ist an der Zeit für den jährlichen Rundbrief in dem ich zur aktuellen Situation  in unserem Land etwas schreiben möchte. Ab und an kommen Kunden in den Lebensquell, die sich zur Maskenpflicht äußern, die entweder keine Gesichtsmasken tragen wollen, oder die Maßnahmen der Regierung generell ablehnen. Sie suchen manchmal das Gespräch, um mich von ihrer Meinung zu überzeugen. Die Gesichtsmasken finde ich ebenfalls nicht bequem, trage sie aber, weil ich glaube, dass die Aerosole nicht so sehr im Raum verteilt werden und dies zur Zeit eine annehmbare Maßnahme ist die man vertreten kann.

Wenn man versucht sich spirituell auszurichten, ist es zudem ratsam, nicht zu sehr in eine aggressive Stimmung zu verfallen, was leider zurzeit im Kollektiv nicht zu übersehen ist. Harsche Kritik am derzeitigen Schutzprogramm der Regierung scheint normal geworden zu sein, was mir sehr zu denken gibt. Ich vergleiche es gern mit den Vorgängen im Körper, denn es gibt ja bekanntlich das hermetische Prinzip „Innen wie außen“, Oben wie unten“. Somit  können wir viel erreichen, wenn jeder in seinem Bereich seine Lebensstruktur optimiert, damit am Ende alle gemeinsam wirken. Wer sich aggressiv äußert und Ablehnung kundtut, verhält sich ähnlich wie die freien Radikalen im Körper. Das sind die Zellen, die andere Zellen angreifen und manchmal zerstören.

 

Hilferuf und Maßnahme der Natur

Für mein Empfinden ist das Coronavirus eine Maßnahme der Natur, die uns gegeben wurde damit wir Änderungen in unserem Verhalten einleiten die dringend nötig sind, damit sich die Erde erholen kann. Für mich ist die Welt kein großer Klumpen Erde, sondern ein intelligenter Organismus, der den Menschen erlaubt hat auf ihr zu leben und sich zu entwickeln. Ebenfalls vergleichbar mit dem inneren in unserem Körper wo es z.B. im Darmbereich zahlreiche  Bakterien und Pilze gibt, die bestenfalls harmonisch und im ausgewogenen Gleichgewicht miteinander  existieren.

Es ist kein Zufall, dass im ersten Lockdown bekannt wurde, dass die Luftverschmutzung schon nach wenigen Wochen um ca. 50 % reduziert wurde. Das lässt hoffen und zeigt auf, dass wir reelle Chancen haben, um wirklich etwas zu verändern und die Erde bei der Regeneration zu unterstützen! Wenn wir wollen… denn dies betrifft nicht nur die Vermeidung von Plastik im Alltag, reduzierten Konsum und mehr, sondern beispielsweise auch Veränderungen in der Urlaubsplanung, um Fernreisen und andere umweltschädigende Vergnügungen zu überdenken. 

 

Das Virus und das Leid

Überall wo das Virus besonders auffällig grassiert sieht man plötzlich extremes Leid, entweder an Tieren oder an Menschen, siehe Schlachtbetriebe oder in den Nerzfarmen. Mir war vorher nicht bekannt, dass es in Europa noch so etwas gibt… Tiere halten, um die Pelze zu verwerten und den Rest zu entsorgen.  Es hat den Anschein, als wäre das Virus intelligent, um uns zu zeigen: „Schau hier hin, hier läuft etwas falsch, da sollte sich etwas ändern.“ Deshalb fände ich es sinnvoller, sich dafür zu engagieren, sich positiv für das Gute einzusetzen und eventuell tiefgreifende Veränderungen im eigenen Leben einzuleiten, anstatt als „freier Radikaler“ an der Zerstörung unserer Demokratie mitzuwirken, die ebenfalls dem Prinzip entspricht „Oben wie unten“. Wir haben sie, weil wir sind wie wir sind und für mein Empfinden ist sie sehr wertvoll! Wenn ich mal die Regierungen in anderen Ländern vergleiche, siehe Brasilien, Türkei, Belarus oder Iran, um nur ein paar zu nennen. Aggressive Vorgehensweisen, Herabwürdigung des Andersdenkenden und Besserwisserei können nicht zum Guten führen. Auch in Europa sehe ich übrigens kein besseres System, dass man mit unserem ersetzen könnte. Es gibt ganz sicher noch viel zu tun und es gibt viele Baustellen in diesem Land! So ist es zumeist auch bei einem spirituell strebenden Menschen, jedenfalls wenn er ehrlich zu sich ist! Alles andere wäre sowieso nur Hochmut, Besserwisserei und Selbstüberschätzung und davor sollte man vielleicht lieber Abstand nehmen. Es ist wie mit allen Dingen in der Welt, das Gute wächst nur langsam und kann nur dann gedeihen, wenn die höhere Seele beim Entwurf mit dabei ist. Die höhere Seele, in Form von Liebe, ist überall dort zu finden wo Aggression oder Rechthaberei nicht vorhanden sind und Dankbarkeit vorherrscht.

 

Allen Rundbrief-Lesern eine freudige Vorweihnachtszeit und einen guten Rutsch

wünscht

Uta-Maria Freckmann

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