Festes Haar-Shampoo

in 10 Minuten fertig und einfach herzustellen.

Festes Shampoo (auch Shampoo-Bar) aus nur 3 Zutaten

Dieses Rezept schäumt am besten, reinigt und pflegt die Haare und hat auch den Langzeittest  mit "sehr gut" bestanden. Zudem ist es ganz schnell herzustellen und wird nur verrührt. In diesem festen Shampoo ist SLSA enthalten, ein Tensid auf pflanzlicher Basis, (Kokos und Palmöl) welches intensiveren Schaum hervorbringt. Hier ein Rezept auf der Rezept-Grundlage von "Mix dich glücklich" - DANKE für den Tipp. Dort wird alles mit dem Thermo-Mix gerührt, aber es geht auch mit der Hand, diese Rezeptur ist für das Verrühren mit einem Löffel (oder mit der Hand zu kneten). Ein wichtiger Hinweis zu diesem Rezept: Ich habe feine, lockige Haare. Für mich ist es optimal mehr Sheabutter zu verwenden, weil die Haare dann nicht so fisseln. Die Sheabutter sorgt dafür, dass die Haare nicht wie ein Besen aussehen, sondern wie mit einer Spülung behandelt, wunderbar weich und lockig fallen. Wer andere Haare hat, hat sicherlich andere Bedürfnisse, für den empfiehlt es sich eventuell, nur 50 Gramm Sheabutter zu verwenden. Das muss man testen, für jeden das richtige Shampoo, je nach Bedarf - das ist mit diesem Rezept ganz einfach möglich. Bei weniger Sheabutter den Teig durchkneten mit den Händen, da er viel fester wird. 

 

Zutaten:
 70 g Shea-Butter (hier im Glas erhältlich)

100 g Speisestärke (aus Mais oder Kartoffeln)

100 g SLSA-Tensid

Duftöle wahlweise nach Geschmack - Teebaum-Öl, Pfefferminz-Öl usw. 

 

Herstellung:

Wasser in einen großen Topf füllen und erhitzen. Eine kleinere Schüssel einstellen, so dass die Shea-Butter im Wasserbad geschmolzen werden kann. Bitte ein Tuch vor Mund und Nase halten wenn man das SLSA einrieseln lässt (wegen eventuellem Stauben). Alles gut verrühren mit einem Löffel (ich habe den Löffel einem Schneebesen vorgezogen, weil er leichter zu reinigen ist und nicht alles anhängt). Während die Masse noch heiß ist, Speisestärke und Duft-Öl ebenfalls zufügen und kräftig umrühren, bis alles eine feste Masse ergibt. Nochmal umrühren und in Formen drücken, dieses Rezept ergibt zwei bis drei große (Seifen-)Stücke. Die Formen in den Gefrierschrank stellen für eine halbe Stunde, oder für ein paar Stunden in den Kühlschrank und dann stürzen. Dieses feste Shampoo ist zumeist sofort nutzbar. Um die Inhaltsstoffe zu variieren und auf die eigenen Haare und die Kopfhaut abzustimmen, kann man Kräuter hinzufügen. Dafür die Kräuter nach Wahl eine Zeit lang in der Shea-Butter bei stetiger Wärme ziehen lassen, damit die Inhaltsstoffe einziehen, oder die Kräuter fein gerieben zugeben, danach wie im Rezept angegeben weiter verwenden.  

ÜBRIGENS: Unhandliche Reststücke oder abgebrochene Stücke sind mit diesen Rezepten KEIN Problem mehr, sie werden einfach eingeschmolzen und beim nächsten "Seifenrühren" mit genutzt.

Weiteres Rezept für festes Shampoo

Gesiedete Seifen habe ich vielfach ausprobiert, für meine Haare ist das nichts, sie fallen zusammen und hängen schwerfällig herunter, denn Seifen beschweren die Haare und machen sie irgendwie strohig und steif (ich habe feines, lockiges Haar). Ich habe auch keine rechte Lust nach dem Waschen "saure Rinsen" oder ähnliches zu machen. Gekaufte Shampoos kommen für mich nicht in Frage, weil zumeist in Plastik-Behältnissen angeboten. Bisher habe ich ausschließlich ein festes Shampoo einer Seifensiederin benutzt, wollte dies aber gern, wenn es geht, selbst herstellen, um die Zutaten nach meinem Geschmack zu variieren und um mich unabhängiger zu machen. Jetzt habe ich ein Rezept entwickelt mit dem natürlichen Tensid SCI (hier erhältlich) (Sodium Cocoyl Isethionate (sulfatfrei)) Hier der Code- Check von SCI., und dem Tensid SLSA (hier erhältlich). (Herstellernachweis: Mit Sulfoacetat, SLSA,  bringt man mühelos Schaum in Badezusätze wie Schaumbäder, Badepralinen, Milch- und Salzbäder. Sulfoacetat ist natürlichen Ursprungs und vom BDIH zugelassen. INCI: Sodium Lauryl Sulfoacetat). 

Zutaten:
  70 g Shea-Butter (hier im Glas erhältlich)

70g g Speisestärke (aus Mais oder Kartoffeln)

50g SCI (natürliches Tensid aus der Fettsäure des Kokosöl)
50g SLSA 


Duftöle wahlweise nach Geschmack - Teebaum-Öl, Pfefferminz-Öl usw. 
Ich habe hier Orangenöl genommen. Wer möchte kann noch mit Lebensmittelfarbe experimentieren und die Seifen farblich verändern.

 

Zubehör:

Ein großer Topf und eine kleinere Schüssel für das Wasserbad.

Für die Form: Backpapier in Quadrate schneiden, wenn man noch keine Silikonformen hat, oder Silikonformen, oder kleine Plastik-oder Metallschalen die man stürzen kann.

 

 Herstellung:

Wasser in einen großen Topf füllen und erhitzen. Eine kleinere Schüssel einstellen, so dass die Shea-Butter im Wasserbad geschmolzen werden kann. Bitte ein Tuch vor Mund und Nase halten wenn man das SCI einrieseln lässt (wegen eventuellem Stauben, das ist unangenehm für die Schleimhäute). Alles gut verrühren mit einem Löffel (ich habe den Löffel einem Schneebesen vorgezogen, weil er leichter zu reinigen ist und nicht alles anhängt). Während die Masse noch heiß ist, Speisestärke und Duft-Öl ebenfalls zufügen und kräftig umrühren, bis alles eine feste Masse ergibt. Nochmal umrühren und in Formen drücken, dieses Rezept ergibt zwei große Seifen-Stücke. Die Formen in den Gefrierschrank stellen für eine halbe Stunde, oder für ein paar Stunden in den Kühlschrank und dann stürzen. Dieses feste Shampoo ist zumeist sofort nutzbar. Sollte das feste Shampoo zu weich sein (z.B. wegen der zugegebenen Duftöle), noch ein paar Tage trocknen lassen. Um die Inhaltsstoffe zu variieren und auf die eigenen Haare und die Kopfhaut abzustimmen, kann man Kräuter hinzufügen. Dafür die Kräuter nach Wahl eine Zeit lang in der Shea-Butter bei stetiger Wärme ziehen lassen, damit die Inhaltsstoffe einziehen, oder die Kräuter fein gerieben zugeben, danach wie im Rezept angegeben weiter verwenden.  Feste Seifen (Bars) mit ausschließlich SCI oder SCS (Tensiden auf Kokosbasis), haben die Langzeittests nicht bestanden, anfangs schäumten sie sehr gut, aber mit der Zeit verhärtete das Seifenstück und schäumte kaum mehr, daher setze ich jetzt 50% SLSA zu. Als Körper-Bars (ungesiedete Seifen) sind alle Rezepte prima verwendbar, sehr pflegend und man braucht bei mehr Sheabutter nicht nachcremen. 

Formen-Vielfalt

Mit Silikonformen erhält man sehr schöne Ergebnisse, siehe Bild  - Wer noch keine Silikonformen hat: noch warm kleine Häufchen auf Backpapier streichen und fest einpacken, dann ins Gefrierfach für 30 Minuten - FERTIG!  Oder in Silikonformen oder kleine Behältnisse aus Plastik oder Metall gießen (Porzellan-Tassen eignen sich NICHT so gut, weil man sie nicht fest aufklopfen kann beim Stürzen). Die Behältnisse vorher innen mit einer Creme oder Butter einreiben, damit man später den Inhalt besser stürzen kann. Sofort für ca. 20 Minuten in das Gefrierfach stellen, danach dann ganz einfach stürzen. Bei starren Formen hilft es, die Form kurz in heißes Wasser zu halten. Wer kein Gefrierfach hat, kann die Bars (ungesiedete Seifen) in den Kühlschrank legen und länger warten bis die Masse ausgehärtet ist. Wenn diese Rezepte einem gut gefallen, kann man mit schicken Silikonformen experimentieren. Die Bar-Stücke sollten (wie Seifen) nach dem Benutzen abtrocknen können, also nicht im Wasser oder zu feucht liegen.   

Feste Bars (ungesiedete feste Seife) auf Kokosbasis, sehr gut für den Körper nutzbar

Zutaten:

50 g Shea-Butter (hier im Glas erhältlich)

70 g Speisestärke (aus Mais oder Kartoffeln)

70 g SCS

Duftöle nach Geschmack, hier gibt es speziell Düfte für die Seifenherstellung, die sind länger anhaltend.

Herstellung wie oben beschrieben im Wasserbad.

 

Ergebnisse bei der Nutzung: SCS ist nicht fein genug, schäumt daher weniger. Wenn man nur SCS (natürliches Tensid auf Kokosbasis) nutzen möchte, ist es hilfreich das SCS vorab noch einmal fein zu zermahlen. Ansonsten kann man es auch mit SLSA mischen Verhältnis 50:50, dann wird die Rezeptur sehr gut. Falsch machen kann man nichts, denn alle Seifen können, wenn nicht gelungen, wieder eingeschmolzen werden. Übrigens: eine hervorragende KÖRPERSEIFE sind BEIDE Produkte!!  Eine wunderbare Art und Weise, um Dusch-Bars (ungesiedete Seife) selbst herzustellen und VIEL Geld und Plastik zu sparen! SLSA wird viel preiswerter, wenn man in kg-Packungen kauft. alle Rezepte hier sind sehr ergiebig. 

 

 

Ein weiteres Rezept - festes Haar-Shampoo mit SCI

Es gibt ein neues Rezept für festes Shampoo von Sabrina eingesendet, mit dem Tipp SCI  aus der Fettsäure des Kokosöl, dafür zu nutzen. Diese Masse wird eher geknetet als gerührt, also nicht wundern über die feste Konsistenz. Sie soll aber trotzdem gut zusammenhalten und nicht bröseln, schreibt Sabrina im Kommentar (siehe unten). 


Zutaten

100 g SCI 

20 g Sheabutter

15 g Arganöl

15 g Nachtkerzenöl

100g Speisestärke

 

 

HINWEIS: Ein weiteres Rezept mit flüssigem COCO-Glucosid musste wieder rausgenommen werden aus dem Blog, es hat den Langzeit-Test nicht bestanden. Die Seife wurde immer härter nach ein paar Wochen (wie ein Stein) und schäumte nicht mehr. Mit Coco-Glucosid lässt sich aber ganz phantastisch eine flüssige Seife herstellen. Das Rezept dafür gibt es HIER. 

 

Hier ein paar Bilder aus unserem SHOP - handgefertigte Waren von Kleinherstellern und aus Behindertenwerkstätten 

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Kommentare: 30
  • #1

    Ralf (Freitag, 16 März 2018 11:47)

    Hallo, womit lässt sich das SCS so fein vermahlen dass es nicht doch noch klümpchen bleiben?

  • #2

    Uta-Maria (Freitag, 16 März 2018 16:16)

    Hallo Ralf,
    ich benutze dafür eine kleine elektrische Gewürzmühle. Mit der Hand im Mörser geht es leider nur sehr mühselig und nicht so fein wie gewünscht.

  • #3

    Judith (Mittwoch, 02 Mai 2018 11:09)

    Hallo, ich habe gelesen, dass man nach der Nutzung von Haarseifen eine saure Rinse machen sollte. Ist das bei diesen Shampoos auch der Fall?

  • #4

    Uta-Maria (Mittwoch, 02 Mai 2018 18:03)

    Hallo liebe Judith,
    nein, das ist ja das Gute an dieser Seife, man braucht keine Nachspülung, damit die Haare glänzen oder weich fallen.

    Diese Seife ist NICHT gesiedet, man braucht KEIN Ätznatron und die Herstellung ist in 10 Minuten, maximal, erledigt.

    Die Körperseife lässt sich aus rein natürlichen Mitteln herstellen, aus drei Komponenten, SCS, Speisestärke und Sheabutter. Die Seife ist sehr ergiebig!

    Für die Haarseife muss man einfach mal testen welche Komposition für die eigenen Haare am besten passt (SCS oder nur SLSA oder Mischung aus beiden), da jeder andere Haare und Bedürfnisse hat.

    Herzliche Grüße und viel Freude am Ausprobieren
    Uta-Maria

  • #5

    Astrid (Sonntag, 13 Mai 2018 21:35)

    Hallo, ich habe das Shampoo Bar von mix dich glücklich vor ca. einem halben Jahr schon mal gemacht und es hat mir sehr gut gefallen. Jetzt meine Frage, warum ist bei Dir über die doppelte Menge Sheabutter drin? Statt 45g hast Du 100g Sheabutter verwendet? Oder ist das nur ein Tippfehler? Würde mich freuen, von Dir zu hören!

    Liebe Grüße!

  • #6

    Astrid (Sonntag, 13 Mai 2018 23:29)

    Übrigens, smarticular.net hat auch nur 50g Sheabutter und dann 100g Speisestärke und 100g SLSA!

  • #7

    Uta-Maria (Montag, 14 Mai 2018 08:11)

    Hallo Astrid,
    das Rezept ist nicht von smarticular (siehe oben), kann sein, dass die das anders machen. Die bekommen ihre Rezepte ja auch zugeschickt und haben die feste Seife erst jetzt im Repertoire.

    Mit 50g Sheabutter wurde mir die Seife zu bröselig und fiel zu leicht auseinander.
    Das kann damit zu tun haben, dass sie mit der Hand angerührt wird anstatt mit dem Thermomix. Einfach ausprobieren, jeder hat andere Bedürfnisse.

    Herzliche Grüße

  • #8

    Sabrina (Montag, 14 Mai 2018 11:53)

    Hallöchen,

    Ich bin durch Zufall auf deine Seite gekommen. Ich habe auch gerade nach dem Rezept von Mix dich glücklich Shampoo Bars gemacht, allerdings hab ich SCI, aus der Fettsäure des Kokosöl es soll wohl milder sein, genommen und 20 Gramm Sheabutter, 15 Gramm Arganöl und 15Gramm Nachtkerzenöl ich hoffe ja das es nicht zu viel war, aufjedenfall lies sich die Masse wunderbar kneten und Formen.

    Viele Grüße Sabrina

  • #9

    Uta-Maria (Montag, 14 Mai 2018 16:26)

    Liebe Sabrina,
    das Rezept hört sich ja interessant an - sehr gehaltvolle, pflegende Inhaltsstoffe.

    Könntest du wohl bitte mal berichten wie das Waschergebnis war und welche Haare du hast?

    Verschiedene Öle mischen wollte ich auch als Nächstes, ich habe noch Kokosöl stehen, das müsste doch auch gehen, anstatt Sheabutter.

    Viele Grüße und lieben Dank

  • #10

    Sabrina (Mittwoch, 16 Mai 2018 11:02)

    Hallo Uta-Maria,

    Ich habe es getestet und bin total zufrieden damit. Meine Haare waren in letzter Zeit nach dem Waschen schwer zu kämmen mit dem neuen Shampoo Bar ging das wunderbar sie sind schön leicht kämmbar und fallen wunderbar auch haben sie jetzt einen leichten Glanz was sie vorher nicht hatten, vorherwaren sie eher trocken und stumpf ich bin gespannt wie sich das Shampoo über einen längeren Zeitraum macht. Der Schaum des SCI ist super und ich hatte das Gefühl als wenn es leichter schäumt und weicher schäumt, kann man das so sagen �.

    Viele Grüße Sabrina

  • #11

    Uta-Maria (Mittwoch, 16 Mai 2018 16:38)

    Uta-Maria (Mittwoch, 16 Mai 2018 16:33)

    Liebe Sabrina,

    das hört sich ja gut an!

    Wenn du einverstanden bist, werde ich dein Rezept auf die Seite kopieren, mit einem Link auf das SCI, das hört sich nach einer Verfeinerung oder Verbesserung des Rezeptes an, zumindest was die Umweltverträglichkeit und den Glanzeffekt angeht.

    Wie sieht es mit der Festigkeit der Seife bis jetzt aus? Mir ist sehr wichtig, dass sie nicht auseinander bröselt.

    Danke für die Info
    Uta-Maria

  • #12

    Sabrina (Mittwoch, 23 Mai 2018 14:55)

    Hallo Uta-Maria

    Also das Shampoo bröselt kein bisschen und sie trocknet auch sehr flott wie ich finde. Gerne kannst du das Rezept auf deine Seite stellen es würde mich freuen.

    Liebe Grüße Sabrina

  • #13

    Martina (Dienstag, 03 Juli 2018 13:22)

    Hallo Uta-Maria,
    ganz herzlichen Dank für das Rezept! Nach zweimal waschen bin ich bei meinen langen Haaren sehr begeistert. Die Haare fühlen sich gepflegt an und glänzen. Wie ist es denn mit Langzeit-Erfahrungen? Benutzt du dein Rezept mit dem SLSA-Tensid immer noch als Shampoo?
    LG
    Tina

  • #14

    Uta-Maria (Dienstag, 03 Juli 2018)

    Hallo liebe Tina,
    die Langzeitergebnisse sind phantastisch, Kopfhaut und Haare sind gesund und freuen sich über die gute Pflege.

    Zur Zeit nutze ich die Kombination von SCS (50g) und SLSA (50g). Mein Bestreben ist ein festes Shampoo, OHNE Plastik bei den Zutaten und ganz OHNE Chemie herzustellen.
    Gerade eben habe ich eine neue Charge Seife in den Kühlschrank gestellt, mit einem flüssigen Tensid auf Kokosbasis. Wenn die Ergebnisse gut sind, habe ich dieses Ziel erreicht. Wenn ich die Seife morgen getestet habe, gebe ich das Rezept und die Quelle für die Inhaltsstoffe hier bekannt.

    Herzliche Grüße
    Uta-Maria

  • #15

    Ayse (Mittwoch, 04 Juli 2018 13:30)

    Hallo Uta Maria,

    klingt super dein Rezept! Meinst du, dass ich die Speisestärke durch Heilerde ersetzten könnte? Die hätte ich noch über...

    Lieben Gruß

    ayse

  • #16

    Uta-Maria (Mittwoch, 04 Juli 2018 15:25)

    Hallo liebe Ayse,

    das glaube ich eher nicht, denn die Speisestärke ist wichtig für die Konsistenz der Seife, sie gibt Festigkeit und den Halt durch das Erwärmen und anschließende Abbinden.
    Speisestärke gibt es in jedem Supermarkt, sie kostet nur 50.- bis 1.- Euro.

  • #17

    Ayse (Mittwoch, 04 Juli 2018 18:54)

    Liebe Uta-Maria,

    danke für die schnelle Antwort. Speisestärke hab ich auch da nur wollte ich die Heilerde aufbrauchen. Dann kann ich ja nun loslegen. Freue mich schon auf das Shampoo.

    Lieben Gruß

    ayse

  • #18

    Stefanie (Freitag, 13 Juli 2018 21:50)

    Huhu!
    Ich habe gestern dein festes Shampoo Rezept ausprobiert :)
    Nun ist es aber nach mehr als 24 Stunden leider immer noch wie Knete :/
    Weißt du vielleicht, was ich falsch gemacht habe? Kann man damit noch was anfangen, oder eher nicht?
    Ich habe mit Hand „gemixt“ und mich präzise an die Mengenangaben gehalten...
    Lg Stefanie

  • #19

    Uta-Maria (Samstag, 14 Juli 2018 07:50)

    Hallo liebe Stefanie,
    welches Rezept hast du denn ausprobiert, das erste mit Coco-Glycosid ?
    Dann kann ich mir nur vorstellen, dass die Sheabutter nicht heiß genug geworden ist, denn die Speisestärke die hinzugefügt wird, muss abbinden können, denn das sorgt für die Festigkeit. Du kannst natürlich auch versuchen, das Ganze länger trocknen zu lassen, aber nach ein paar Tagen müsste die Seife fest sein. Dann kannst probieren alles wieder einzuschmelzen und noch etwas Speisestärke hinzuzufügen, damit es besser abbindet.
    Liebe Grüße
    Uta-Maria

  • #20

    Stefanie (Samstag, 14 Juli 2018 08:23)

    Hallo Uta-Maria!
    Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!
    Ich hab gerade mal ein bisschen gedrückt und meine, sie ist doch etwas fester... vielleicht wird es ja noch was :)
    Werde mich auf jeden Fall noch mal melden, auch, was das shampoonieren angeht ;)
    Bis bald, Stefanie

  • #21

    Uta-Maria (Samstag, 14 Juli 2018 12:31)

    Fein liebe Stefanie,
    bin gespannt auf deine Ergebnisse, dann viel Freude an deiner Handmade-Seife. Man kann immer so schlecht Ferndiagnosen machen, warum ein Rezept mal nicht gelingt, denn da können viele Faktoren eine Rolle spielen, die Qualität oder Bindekraft der Speisestärke zum Beispiel, oder die Festigkeit der Sheabutter. Manchmal braucht es auch ein paar Tage bis die Seife abbindet und die richtige Konsistenz aufweist.
    Herzliche Grüße
    Uta-Maria

  • #22

    Nadine Amato (Freitag, 20 Juli 2018 08:05)

    Hallo,
    ich bräuchte unbedingt dass Rezept mit dem Cocos Glucosid. Habe mir gestern alle Zutaten gekauft und gerade erschrocken gesehen, dass du das Rezept rausgenommen hast.

    Lieben Dank im Voraus

  • #23

    Uta-Maria (Freitag, 20 Juli 2018 11:17)

    Liebe Nadine,
    gerne gebe ich dir das Rezept. Allerding war ein seltsamer Effekt bei dieser Seife beobachtbar, so dass ich mich entschlossen habe, das Rezept neu zu testen, bzw. erst einmal von der Seite zu nehmen:
    Die Seife wurde nach ein paar Wochen immer härter (wie ein Stein) und schäumte immer weniger. Anfangs funktionierte alles, sie schäumte (zwar nicht so stark wie mit SLSA) aber doch recht gut.
    Versuche eventuell mehr Coco- Glukosid hinzuzufügen, auch wenn die Trocknungszeit etwas länger ist, vllt. wird dadurch dieser verhärtende Effekt verhindert. Das Rezept:
    50 g Sheabutter
    100g Coco-Glukosid
    150g Speisestärke
    Bitte poste hier deine Ergebnisse, vielleicht findest du ja eine Lösung.
    Herzliche Grüße
    Uta-Maria

  • #24

    Nadine Amato (Freitag, 20 Juli 2018 21:43)

    Hallo Uta-Maria,
    lieben Dank für das Rezept.
    Ich habe noch keine Shampoo Bars gemacht, also noch keinerlei Erfahrung damit. Laut meinen Recherchen ist das Cocos Glucosid ein äußerst mildes Tensid, deswegen möchte ich es gerne verwenden. Ich werde versuchen es mit SCI zu mischen, habe allerdings keine Ahnung was dabei rauskommt.
    Vielleicht verhält sich das Coco Glucosid dann anders und härtet nicht so stark nach.
    Ich werde berichten.....
    LG Nadine

  • #25

    Uta-Maria (Samstag, 21 Juli 2018 08:22)

    Liebe Nadine,
    weil das Coco-Glukosid so mild und naturnah ist, wollte ich es auch gerne testen. Eine gute Idee mit SCI zu mischen, ich freue mich auf deine Ergebnisse.
    Herzliche Grüße
    Uta-Maria

  • #26

    Susi (Freitag, 03 August 2018 23:57)

    Kann ich SLSA einfach 1 zu1 gegen SCS austauschen

  • #27

    Uta-Maria (Samstag, 04 August 2018 08:14)

    Hallo Susi,
    meine Erfahrung ist, dass es zu wenig schäumt, man muss es zumindest nochmal mahlen, damit es sich feiner aufspaltet. Nimm für das nur SCS- Rezept in jedem Fall weniger Sheabutter, nur 50g, damit es nicht überfettet. Mit 100g Sheabutter ist es eine sehr gute Körperseife, aber für die Haare eher nicht geeignet.
    Bitte berichte über deine Erfahrungen hier.

  • #28

    Rebecca (Samstag, 27 Oktober 2018 09:06)

    Hallo Uta-Maria.
    Ich benutze für meine Shampoobars auch das Rezept von Mix dich glücklich , aber mit SCI. Allerdings löse ich das SCI unter Hitze in Wasser auf bis eine Paste entsteht. Das funktioniert und schämt sehr gut. Ich werde aber bei meinem nächsten Shampoobar einmal dein Rezept mit mehr Sheabutter ausprobieren. LG Rebecca

  • #29

    Uta-Maria (Samstag, 27 Oktober 2018 11:41)

    DANKE liebe Rebecca,
    für Deinen Hinweis. Ich suche schon länger nach einer Lösung, um ein festes Shampoo herzustellen ganz ohne chemisches Tensid. Vielleicht gelingt das jetzt mit Deinem Tipp. Mit dem flüssigen Glucosid (flüssiges Tensid auf Kokosbasis), hat das leider auch nicht geklappt, dafür kann man das Glucosid wunderbar als flüssige Seife für Spender verwenden.

    Liebe Grüße
    Uta-Maria



  • #30

    ChrKr (Sonntag, 28 Oktober 2018 00:44)

    Hallo Uta-Maria, deine Rezepte klingen echt gut, nur sind Shampoo Bars keine Seifen, eben weil sie nicht gesiedet werden. Und SLSA ist ein pflanzliches Tensid. In gekauften Shampoo ist SLS drin, das ist ein chemisches Tensid.